Golda‑Meir‑Steg

Golda‑Meir‑Steg, Europacity Berlin

Der Steg überspannt den Spandauer Schifffahrtskanal zwischen dem neuen Quartier und Moabit. Ich schätze den Moment, in dem Stadtentwicklung auf den Augenblick trifft: Ein Hund bleibt stehen, während hinter ihm ein neues Stück Stadt entstanden ist.

Bürohochhaus

Bürohochhaus an der Warschauer Straße

Das von der Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene Bürohochhaus an der Warschauer Straße sticht mit seiner charakteristischen Glasfassade aus der Berliner Skyline hervor.

Chamissoplatz Berlin

Berlin zeigt, wie historische Baukultur und moderne Stadträume zusammenwirken – vom Jugendstil bis zur verkehrsberuhigten Straße.

Ich habe die Fassaden des Chamissoplatzes in den frühen Morgenstunden fotografiert, kurz bevor die Sonne sie direkt berührte. Das weiche Licht lässt die Ornamentik präzise sichtbar werden und präsentiert die Architektur ruhig und erhaben.

Das im 19. Jahrhundert erbaute Ensemble trägt die Spuren der Industrialisierung: Klare Blockränder, dichte Bebauung, robuste Bauweise. Der Chamissoplatz zeigt heute, dass nachhaltige Stadtentwicklung keine neue Erfindung ist – sie ist oft schon da.

MYND – Hochhausturm am Alexanderplatz, Berlin

Das nach Plänen von Kleihues + Kleihues erbaute »Galeria Kaufhof« am Alexanderplatz wird um einen 134 m hohen Hochhausturm ergänzt.

Der nachhaltige Anspruch von »The Berlinian«, auch »MYND« genannt, zeigt sich nicht nur in ökologischen Baustandards, sondern auch in der intelligenten Verbindung aus Bestandsintegration, effizienter Flächennutzung sowie einer hochwertigen und langlebigen Material- und Fassadengestaltung. Der Turm kann als Modell dafür dienen, wie Hochhausbau in Berlin mit Rücksicht auf das Stadtgefüge und die Umwelt gelingen kann.

Siemensbahn Berlin: Reaktivierung des historischen Stahlviadukts

Industriearchitektur trifft Zukunftsstadt

Bald soll hier wieder eine Berliner Bahn fahren – mitten durch ein Ensemble aus Industriearchitektur bis hin zur neuen Zukunftsstadt Siemensstadt Square, die vom Architekturbüro Ortner & Ortner geplant wurde. Die Siemensbahn wird Siemensstadt Square direkt mit der Ringbahn verbinden und möglicherweise sogar künftig weitere Wohngebiete westlich der Insel Gartenfeld anbinden.

Ich bin gespannt, wie diese Infrastruktur aus den 1920er Jahren in den kommenden Jahren saniert, ergänzt und in die neue Stadtentwicklung integriert wird. Gleichzeitig muss ihre Reaktivierung eng mit dem Bauvorhaben der A 100 abgestimmt werden, um Konflikte im Verkehrsraum sowie in der Planungszeit zu vermeiden.

Areal der ehemaligen Blumenmarkthalle in Berlin-Kreuzberg

Stadtquartier zwischen Architektur und Gemeinschaft

Vom Jüdischen Museum aus fotografiere ich das Areal der ehemaligen Blumenmarkthalle – ein Quartier, das Architektur, Kultur und Gemeinschaft verbindet. Im Vordergrund ist das IBeB zu sehen, dahinter liegen das NeuHouse, das Metropolenhaus und die Akademie des Jüdischen Museums von Daniel Libeskind.

Für mich ist dieser Ort ein Beispiel dafür, dass Nachverdichtung mehr sein kann als bloßes Bauen. Hier entstehen urbane Qualitäten durch vielfältige Nutzung, kreative Konzepte und eine Architektur, die Teil eines größeren urbanen Gefüges ist.

Architektur- und Planungsteams (Auswahl):

  • Jüdisches Museum Akademie – Studio Daniel Libeskind, 2012
  • IBeB – ifau / Heide & von Beckerath, 2017
  • FRIZZ23 – Deadline Architekten, 2018
  • Verlagshaus der taz – E2A Architekten (Zürich), Fassadengestaltung: Françoise Schein, 2018
  • Metropolenhaus – bfstudio-architekten, 2017
  • NeuHouse – Gewers Pudewill, 2019

Gendarmenmarkt Berlin

Das denkmalgeschützte Ensemble verbindet Geschichte mit nachhaltiger Platzgestaltung.

Ich fotografiere einen Ort, an dem sich Barockarchitektur und DDR-Postmoderne begegnen. Zwischen der klassischen Kulisse und den klaren Funktionsbauten zeigt sich die Vielschichtigkeit der Berliner Baugeschichte.

Seit 2021 steht das Ensemble unter Denkmalschutz – vom Domhotel (heute Hilton) bis zu den Funktionsgebäuden und Wohnhäusern. Nach dreijähriger Sanierung überzeugt der Platz nun mit Natursteinbelag, barrierefreien Wegen und nachhaltigem Regenwassermanagement. So wurde ein Stück historische Stadt fit für das 21. Jahrhundert gemacht.

Architektur- und Planungsteams (Auswahl):

  • Rehwaldt Landschaftsarchitekten (Sanierung 2022-2025)
  • Domhotel (1988–1990) – Roland Korn, Bernd Seidel
  • Wohngebäude mit Einzelhandel und Gaststätten (1985–1987) – Manfred Prasser, Matthias Borner
  • Funktionsgebäude für das Schauspielhaus und die Hochschule für Musik (1978–1988) – Manfred Prasser, Dietrich Kobe, Ernst Wallis
  • Karl Friedrich Schinkel (Konzerthaus)
  • Reinhold Begas (Schillerdenkmal)
  • Carl von Gontard (Deutscher und Französischer Dom), Bernhard Rode und Daniel Chodowiecki (Steinrelief)

Demokratische Türen

Zwischen Street Art und sozialem Statement: Demokratische Türen sind Zeugnisse urbaner Kommunikation im öffentlichen Raum. Diese Serie erzählt von Rebellion, Präsenz und dem Wunsch, sichtbar zu sein

Stefan Dauth © VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Blick ins Studio

Strategieagentur diffferent GmbH · Blick ins Studio · Innenarchitektur: Studio Henri Fischer

Kreativer Workspace mit Blick auf die Spree: Der Fotograf Stefan Dauth porträtierte das neue Studio der Agentur diffferent in Berlin.

Potsdamer Platz Quartier, Berlin

Luftaufnahmen des Potsdamer Platz Quartiers in Berlin für die Brookfield Properties Germany GmbH.

Architektur aus 600 Metern Höhe: Für Brookfield Properties habe ich das Potsdamer Platz Quartier in Berlin aus dem Helikopter fotografiert – mit Live-Tethered-Shooting an Bord und Fokus auf das ikonische Ensemble führender Architekt:innen.

Architektur: Renzo Piano, Christoph Kohlbecker, Richard Rogers, Hans Kollhoff, Ulrike Lauber, Wolfram Wöhr, José Rafael Moreno, Matthias Kohlbecker